Konflikte eigenverantwortlich aus der Welt räumen

 

Lassen Sie bevorzugt andere über Ihre Leben bestimmen? Legen Sie die Verantwortung für Ihre Zukunft lieber in die Hände von Fremden (Behörden, Richter)?

 

Dann ist Mediation als Konfliktlösungsverfahren nichts für Sie.

 

Mediation heisst den eigenen Konflikt eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen, hinzuschauen, an der eigenen Zukunft mitzuwirken, offen miteinander zu sprechen, aber auch zuzuhören. Leicht ist das nicht, aber ist die Aussicht auf eine Lösung die Mühe nicht wert?

 

In der Mediation geht es mir darum, die Anliegen und individuellen Bedürfnisse der am Konflikt beteiligten Personen zu ergründen, damit die Konfliktparteien eine gewisse Nachvollziehbarkeit der gegensätzlichen Position aufbringen können. Auf dieser Basis werden Lösungen möglich. Aus der Konfliktforschung weiss man, dass man generell zu schnell zu Lösungen vordringt, ohne den Konflikt zu erhellen (siehe Phase 3 unten). Nachhaltige Lösungen werden auf diese Weise nur selten erreicht.

 

Mediation ist ein Prozess, der durch sechs vordefinierte Phasen führt:

  1. Einführung, Klärung von Auftrag und Ziel, Grundregeln/Bedingungen, Mediationsvereinbarung
  2. Darlegung der Parteien, Sammlung der Konfliktthemen
  3. Konflikterhellung: Von den Positionen zu den Anliegen und Bedürfnissen
  4. Suchen und Ausarbeiten von Lösungen
  5. Bearbeitung der favorisierten Optionen, Einigung
  6. Schriftliche Mediationsvereinbarung

 

Das Durchlaufen dieser Phasen führt bei den Parteien zu neuen Einsichten. Aus Konfliktgegnern werden Partner, die sich gemeinsam auf die Suche nach ihrer Lösung begeben. Was vielleicht am Anfang undenkbar schien, weil Welten aufeinander prallten, wird durch Mediation möglich.

 

Haben Sie den Mut dazu oder delegieren Sie den Entscheid lieber mit allen Konsequenzen?